Es ist mal wieder an der Zeit das Erlebte hier festzuhalten.
Noch am 21. Juli bin ich von Noosa mit dem Bus hoch nach Rainbow Beach gefahren. Rainbow ist ein kleines Dorf mit ein paar Cafés und Restaurants. Der Beach war auch nichts besonderes, muss aber auch festhalten, dass ich mich nicht grossartig umgesehen habe. Ein Nach im Hostel und danach stand der Ausflug auf die Fraser Island an.
Unsere Truppe hatte einen einen Guide namens Luke. Er war echt ein verrückter Kerl der ein Jahr älter als ich war. Auf alles hatte er einen passenden Spruch und ständig ein Lächeln im Gesicht. Er war nicht nur lustig, sondern konnte uns auch viel über Fraser, die Aborigines und deren Bezug zur Natur näher bringen. Drei Tage Fraser Island waren angesagt, ohne Luxus, Schickimicki und Telefonempfang. Die Esswaren wurden in Kühlboxen in einem Anhänger mitgenommen. Das Essen kochten wir jeweils selber. Es waren vier Gruppen à acht Personen (jeweils die Personen die zusammen im Fahrzeug sassen).
Das erste Ziel war vom Festland (Rainbow Beach) mit der Fähre Fraser Island zu erreichen. Das Fahren mit dem Geländewagen am Beach und im tiefen und weichen Sand hat echt Spass gemacht. Nach dem Mittagessen fuhren wir Richtung Lake McKenzie. Der See war super klar und der Sand superfein und weiss und natürlich sind wir Baden gegangen. Danach ging es zu unserer Übernachtungsstelle. Geschlafen wurde in kleinen 2-Personen Zelten. Es war ein kleines Zeltdorf mit Duschen, WC und überdeckter Kochgelegenheit.
Die Nächte auf Fraser waren bezaubernd!!! Wir hatten das Glück, dass genau zu diesem Zeitpunkt Neumond herrschte. Es war also noch dunkler und zwar so dunkel, dass man nicht mal seine Hand vor dem Gesicht sah. Noch nie in meinem Leben habe ich sooo viele Sterne am Himmel so klar gesehen, echt genial!!!!!!!!
Es war ein kurze und strenge Nacht auf Fraser, um 09:00 Uhr ging es weiter, Duschen und Morgenessen musste davor noch sein, also bin ich um 07:00 aufgestanden.
An diesem Tag haben wir ein Paar Badepoole im Meer aufgesucht und sind an einen geschichtsträchtigen Ort gefahren. Leider kann ich mich momentan nicht an den Namen erinnern. Es war ein Hügel mit einer Klippe zum Meer runter. An dieser Stelle hat Captain James Cook 2’000 Aborigines umbracht. Sie hatten die Wahl von der Klippe in den Tod zu springen oder wurden Erschossen. Auf dem Rückweg zu unserem Standort sind wir dann einem Dingo begegnet.
Am dritten Tag haben wir uns noch ein Wrack angesehen und sind 45 min. durch den Busch gewandert, bevor wir im nächsten See baden konnten. Anschliessend waren wir bereits wieder auf dem Rückweg zur Fähre. Die Tage und Nächste sind im Nu vergangen.
Auf dem weiteren Rückweg haben wir weitere Dingos gesehen und einen Keilschwanzadler gesehen.
Bye, bye Fraser Island zurück für eine Nacht nach Rainbow Beach